Wer nach einem Fahrradpedale Klick Test sucht, will wissen, welches Modell zu ihm passt. Hier steht deshalb ein ehrlicher Vergleich statt einer eigenen Laborprüfung: welche Bauarten es gibt, worin sie sich unterscheiden und für wen sich der Aufpreis lohnt.
Klickpedale verbinden Schuh und Kurbel fest, und das bringt vor allem eines: Der Fuß bleibt an derselben Stelle, egal wie ruppig der Untergrund ist oder wie hart du antrittst. Der Kraftgewinn, den Werbetexte versprechen, ist dagegen deutlich kleiner als der Ruf, der ihm vorauseilt.
Die Kaufentscheidung fällt nicht am Pedal, sondern am Lochbild im Schuh. Zwei Löcher heißen SPD und verwandte Geländesysteme, die Platte wird in der Sohle versenkt und du kannst damit laufen. Drei Löcher heißen SPD-SL, Look Keo und die anderen Rennradsysteme, die Platte liegt außen auf, hält großflächig und macht jeden Schritt neben dem Rad zur Rutschpartie.
Danach kommt der Float, also der Winkel, um den sich die Ferse im eingeklickten Zustand drehen darf, bevor das Pedal auslöst. Wer Knieprobleme kennt, sollte hier großzügig wählen und nicht am Auslösewinkel sparen.
Fahrradpedale Klick Testsieger und Empfehlungen im Überblick
- BREITE PLATTFORM FÜR STABILEN STAND: Die große Auflage verteilt den Druck gleichmäßig und bietet mit normalen Schuhen sicheren Halt bei Touren, Pendelfahrten und technischen Passagen.
- ZWEI PEDALFUNKTIONEN: Die Plattformseite dient dem flexiblen Alltagseinsatz; die Klickseite ist kompatibel mit Shimano SPD 2-Loch-Schuhplatten.
- AUSTAUSCHBARE ANTI-RUTSCH-PINS: Griffige Pins verbessern die Kontrolle auf der Plattformseite und können bei Bedarf ersetzt werden.
- EINSTELLBARE AUSLÖSEHÄRTE: Die Klickspannung lässt sich individuell anpassen, um einen leichten Einstieg oder einen festeren Halt bei sportlicher Belastung zu wählen.
- DREI ABGEDICHTETE LAGER: Geschützte Lager und der CNC-Aluminiumkörper unterstützen einen gleichmäßigen Lauf und eine langlebige Nutzung bei MTB, Gravel und Trekking.
- Fortschrittliche Fahrradpedale --- Die aufgerüstete, hochwertige Konstruktion und die absolute Haltbarkeit der LYCAON-Fahrradpedale. Diese Pedale werden aus CNC-verarbeitetem Aluminium gefertigt, was für eine leichte und dennoch robuste Struktur sorgt. Die CNC-verarbeitete Körperung gibt Ihnen 100% Sicherheit. Die Größe der Pedalplattform beträgt: 3.54 x 4.13Zoll.
- Stabilität und Halt --- Dank unserer innovativen Pedalkonstruktion erreichen Sie während des Fahrens eine beispiellose Stabilität und Halt. Diese Pedale verfügen über eine breitere Plattform, die eine hervorragende Stabilität bietet und Ihr gesamtes Fahrerlebnis verbessert. Das rutschfeste Design gewährleistet auch unter nassen Bedingungen genügend Halt und Kontrolle, sodass Sie sich bei jedem Fahrtenkomfortabel und sicher fühlen.
- IGUS DU/SEALED + Lager --- Abgedichtete Lager für Fahrradpedale, die die Welle vor Wasser und Staub schützen und das Entstehen von Geräuschen und anderen Problemen vermeiden. So können Sie im Regen fahren oder Berge besteigen. Darüber hinaus hat die CR-MO-Welle einen Durchmesser von 9/16‘’. Sie eignen sich sowohl für Einsteiger als auch für professionelle Fahrradliebhaber.
- Doppelseitiges Design & einfach zu installieren --- Dieses Fahrradpedal verfügt auf der einen Seite über eine traditionelle Plattform und auf der anderen Seite über ein Klickpedal-Design zum Einsteigen, was Vielseitigkeit für verschiedene Fahrstile bietet. Zur Verwendung mit Klick-Fahrradschuhen oder normalen Straßenschuhen mit Dichtungen. 6 Anti-Rutsch-Stifte aus Edelstahl halten Ihre Füße sicher an Ort und Stelle (6 auf der einen Seite, 4 auf der anderen). Dank des Anti-Rutsch-Designs und der klaren Markierungen ist die Installation einfach. Die Markierungen „L“ und „R“ kennzeichnen das linke bzw. rechte Pedal.
- Hohe Kompatibilität --- Die LYCAON-Fahrradpedale eignen sich hervorragend für die meisten Mountainbikes, Kinderfahrräder, Rennräder, BMX-Fahrräder, Falträder, Cross-Country-Fahrräder, Fixies, Monocycles usw. Diese Pedale sind darauf ausgelegt, Ihr Fahrerlebnis zu verbessern. Egal, ob Sie eine technisch anspruchsvolle Steigung besteigen oder auf dem Mount Nair rasten, Ihre Füße bleiben an Ort und Stelle, und diese Pedale geben Ihnen das nötige Selbstvertraue
- Doppelseitige Fahrradpedale: Die Klickpedale bieten eine vielseitige Nutzung, mit einer Seite e und einer PlattformSeite für gewöhnliche Schuhe, ideal für den Einsatz an Rennrädern und Mountainbikes,compatible with SPD pedal system.
- Verstellbare Spannkraft: Passen Sie die Spannkraft der Klickpedale einfach über die seitlichen Schrauben an, um ein individuelles Ein und Ausklinkgefühl zu erzielen – für optimale Kontrolle beim Radfahren.
- Breite Plattform und hohe Trittsicherheit: Mit einer Plattformbreite von 100 mm bieten die Klickpedale zusätzlichen Komfort und Stabilität, unterstützt durch 7 höhenverstellbare Pins pro Seite für verbesserte Griffigkeit ohne Klicksystem.
- Robuste Lagertechnik: Ausgestattet mit drei Lagern und gefertigt aus CNCgefrästem Aluminium und gehärtetem ChromMolybdän, garantieren die Klickpedale Langlebigkeit und Zuverlässigkeit selbst unter härtesten Bedingungen
- Einfache Installation: Dank der klaren "L" und "R" Markierungen und der Standard9/16 Zoll Achse ist die Montage der Klickpedale sowohl für Mountainbike als auch Trekkingfahrzeuge schnell und unkompliziert.
Die Systeme und ihre Zahlen
Bei Shimano SPD sitzt eine kleine Metallplatte mit zwei Bohrungen versenkt in der Sohle. Die Standardplatte SM-SH51 löst nur zur Seite aus, in einem Ausklickwinkel von rund 13 Grad, und lässt etwa 4 Grad Float zu. Die SM-SH56 hat denselben Ausklickwinkel und denselben Float, gibt aber in mehrere Richtungen frei: Ferse nach außen, nach innen, Fuß rollen oder hochziehen. Für Einsteiger und für alle, die im Gelände oft stehenbleiben, ist das die entspanntere Wahl.
Am Rennrad dominiert SPD-SL mit drei Bohrungen und farbcodierten Platten. Gelb bedeutet 6 Grad Float, also 3 Grad in jede Richtung, mit dem Drehpunkt in der Mitte der Platte. Blau bedeutet 2 Grad, ein Grad in jede Richtung, mit dem Drehpunkt vorn, sodass sich die Ferse dreht, aber der Ballen nicht seitlich wandert. Rot ist fest, ohne Float. Wer nicht genau weiß, was der eigene Knie braucht, beginnt mit Gelb.
Speedplay geht einen eigenen Weg: Der Mechanismus steckt in der Platte, nicht im Pedal, das Lochbild hat vier Bohrungen, und beide Pedalseiten nehmen den Schuh auf. Float und Auslösewinkel lassen sich getrennt einstellen, der Float von 0 bis 15 Grad, der Ausklickwinkel von 0 bis 7,5 Grad. Crankbrothers löst dasselbe Problem mit einem offenen Bügel: Die Standardplatte gibt 6 Grad Float und löst bei 15 Grad aus, es gibt sie auch ohne Float und als leichter auslösende Variante bei 10 Grad.
Bei allen Systemen gilt dieselbe Mechanik am Rad: Pedale haben ein 9/16-Zoll-Gewinde mit 20 Gängen pro Zoll, das linke Pedal hat Linksgewinde und wird gegen den Uhrzeigersinn eingeschraubt. Rund 30 Newtonmeter sind ein üblicher Anzugswert, sofern der Hersteller nichts anderes angibt, und ohne Fett auf dem Gewinde bekommst du das Pedal nach einem Winter nicht mehr heraus.
Was Klickpedale nicht leisten
Der hartnäckigste Irrtum lautet, man könne mit Klickpedalen im Aufwärtshub ziehen und so deutlich mehr Leistung erzeugen. Die Messungen sagen etwas anderes. In Untersuchungen mit instrumentierten Pedalen drückt das aufsteigende Bein auch bei geübten Fahrern nach unten statt nach oben, es hängt also am arbeitenden Bein mit dran. Wer bewusst zieht, erzeugt zwar etwas Kraft nach oben, bezahlt sie aber mit unverhältnismäßig hohem Sauerstoffverbrauch. Auch bei Leistungssportlern findet sich kein nennenswerter Zug im Aufwärtshub.
Daraus folgt: Der Nutzen liegt in der Fußfixierung, nicht in einem runden Tritt. Der Fuß rutscht nicht vom Pedal, wenn es nass ist oder der Trail ruppig wird, und die Kraft geht dorthin, wo du sie hinlegst, statt in ein Verrutschen der Sohle. Auf glatter Straße bei gleichmäßigem Tempo ist der Unterschied zu einem guten Plattformpedal mit steifer Sohle klein.
Zweiter Punkt: Klickpedale schützen nicht vor Knieproblemen, sie können sie verursachen. Steht die Platte verdreht oder zu weit außen, zwingt sie das Knie in eine Bahn, der es nicht folgen will, und das über Zehntausende Umdrehungen pro Ausfahrt. Ein Pedal mit wenig Float verstärkt das. Wer nach dem Umstieg Beschwerden bekommt, ändert zuerst die Plattenposition und nicht das Training.
Dritter Punkt, der oft übersehen wird: Klickpedale haben in aller Regel keine Rückstrahler. Nach Paragraf 67 StVZO müssen Fahrradpedale mit nach vorn und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern ausgerüstet sein. Für ein Rad im öffentlichen Straßenverkehr sind nackte Klickpedale damit ein Mangel. Praktisch löst man das über Kombipedale mit Reflektor an der Plattformseite oder über zusätzliche Speichenrückstrahler und einen sauber ausgerüsteten Rest des Rades.
| System | Lochbild und Float | Was es kostet | Passt zu |
|---|---|---|---|
| Shimano SPD (SH51 / SH56) | 2 Loch, etwa 4 Grad Float, rund 13 Grad Ausklickwinkel | kleine Aufstandsfläche, bei sehr weicher Sohle spürbarer Druckpunkt | MTB, Gravel, Pendeln, alles mit Absteigen |
| Shimano SPD-SL | 3 Loch, 6 / 2 / 0 Grad je nach Plattenfarbe | Platte liegt außen auf, nutzt sich beim Gehen schnell ab | Rennrad, lange Einheiten ohne Fußkontakt |
| Look Keo | 3 Loch, mehrere Float-Stufen über die Plattenfarbe | gleiche Gehschwäche wie SPD-SL, Platten sind Verschleißteil | Rennrad, wenn das gewohnte System schon da ist |
| Speedplay | 4 Loch, Float 0 bis 15 Grad, Auslösung 0 bis 7,5 Grad getrennt einstellbar | Mechanik sitzt in der Platte, aufwendiger in der Pflege, teurer | empfindliche Knie, Bikefitting, beidseitiger Einstieg |
| Crankbrothers Eggbeater | 2 Loch, 6 Grad Float, 15 Grad Ausklickwinkel | offener Bügel, wenig Auflagefläche, Schuh muss steif sein | Schlamm, Cyclocross, alles was zusetzt |
| Kombipedal (SPD plus Plattform) | 2 Loch auf einer Seite, Fläche auf der anderen | schwerer, immer die falsche Seite oben | Alltag, wechselndes Schuhwerk, Straßenverkehr |
Worauf du beim Kauf achtest
Zuerst der Schuh, dann das Pedal. Zwei oder drei Löcher in der Sohle legen das System fest. Viele Gravel- und Tourenschuhe haben beides, dann entscheidest du frei. Welche Sohlen im Gelände taugen, steht im Beitrag zu Fahrradschuhen fürs Mountainbike, die steiferen Varianten im Beitrag zu Rennradschuhen.
Auslösehärte. Fast alle SPD-Pedale haben eine Schraube mit Skala, mit der du die Federvorspannung veränderst. Für die ersten Wochen ganz weich einstellen, sonst kippst du an der Ampel um. Nachziehen kannst du jederzeit.
Float passend zur Beinachse. 4 bis 6 Grad sind ein guter Standard. Null Grad ist etwas für Fahrer, deren Fußstellung im Bikefitting exakt bestimmt wurde, und für sonst niemanden.
Q-Faktor. Der Abstand zwischen den beiden Pedalauflagen bestimmt, wie weit deine Füße auseinanderstehen. Systeme unterscheiden sich hier um mehrere Millimeter, und Achsen mit vier Millimetern Überlänge gibt es für breitere Hüften. Wer nach dem Wechsel plötzlich Beschwerden an der Außenseite des Knies hat, sollte hier nachsehen.
Gewicht und Lager. Zwischen leichten Rennpedalen und robusten Geländepedalen liegen leicht 150 bis 200 Gramm je Paar. Wichtiger als die Zahl ist, ob sich Achse und Lager überhaupt warten lassen, denn genau dort endet die Lebensdauer. Wie viel eine gute Achse noch kann, zeigt der Beitrag zu Powermeter-Pedalen, bei denen die gesamte Messtechnik darin steckt.
Die Platte richtig einstellen
Ausgangspunkt ist der Großzehenballen, also der tastbare Knochenvorsprung unter dem großen Zeh. Er soll ungefähr über der Pedalachse liegen, bei längeren Distanzen und größeren Füßen eher wenige Millimeter dahinter. Zu weit vorn belastet die Wade, zu weit hinten nimmt Antrittsdruck weg.
Seitlich stellst du die Platte so, dass der Fuß dieselbe Breite einnimmt wie im natürlichen Gang. Die Drehung übernimmst du nicht aus dem Gefühl, sondern setzt sie neutral und lässt den Float für die ersten Ausfahrten die Arbeit machen. Wo die Ferse sich einpendelt, ist deine Position. Danach die Schrauben markieren, dann findest du die Einstellung nach dem Plattenwechsel wieder.
Häufige Fragen
Wann sind die Platten verschlissen?
Wenn der Halt im Pedal schwammig wird, das Ausklicken plötzlich leichter geht oder es beim Antritt knackt. Bei Kunststoffplatten am Rennrad zeigt sich das an abgelaufenen Kanten, ein pauschaler Kilometerwert lässt sich nicht seriös angeben, weil das Gehen den Verschleiß bestimmt, nicht das Fahren. Metallplatten für SPD halten deutlich länger. Immer paarweise tauschen und die alte Position vorher anzeichnen.
Darf ich mit Klickpedalen im Winter fahren?
Ja, aber Schnee und Streusalz setzen dem Mechanismus zu. Eis in der Aufnahme verhindert das Einklicken, deshalb hilft es, die Platte vor dem Losfahren freizukratzen. Nach Salzfahrten lohnt sich Abspülen und ein Tropfen Öl auf die Federmechanik, sonst korrodiert die Feder fest.
Was tue ich, wenn ein Pedal nach kurzer Zeit Spiel hat?
Erst prüfen, ob es nur die Konusmutter ist, viele Pedale lassen sich nachstellen. Bleibt das Spiel, ist das ein Sachmangel, wenn das Pedal noch jung ist. Die gesetzliche Gewährleistung läuft zwei Jahre ab Übergabe und ist unabhängig von einer Herstellergarantie, Näheres erklärt die Verbraucherzentrale.
Woran erkenne ich billige Pedale, von denen ich die Finger lassen sollte?
An fehlender CE-Kennzeichnung und fehlenden Herstellerangaben. Für Bauteile am Fahrrad gelten die Anforderungen aus dem Produktsicherheitsgesetz, und ein Pedal ohne Kontaktadresse des Herstellers und ohne Angaben zu Anzugsmoment und Belastung erfüllt diese nicht. Bricht eine Achse unter Last, sitzt der Fuß in der Kurbel und der Sturz kommt sofort.
Passen Klickpedale an ein E-Bike?
Technisch ja, das Gewinde ist dasselbe. Praktisch spricht viel für ein Kombipedal, weil das höhere Systemgewicht und der Motor an der Ampel schnellere Fußwechsel verlangen. Wer aus der Platte nicht rechtzeitig herauskommt, hat mit dreißig Kilogramm Rad ein größeres Problem als mit einem Rennrad.
Sind Plattformpedale immer die schlechtere Wahl?
Nein. Für kurze Wege, wechselndes Schuhwerk und alles, wo du oft absteigst, sind sie klar praktischer, und mit Pins halten sie auch im Gelände den Fuß erstaunlich gut. Was ein gutes Plattformpedal ausmacht, steht im Beitrag zu Plattformpedalen fürs Mountainbike.
Was bedeutet Testsieger bei Fahrradpedale Klick?
Testsieger ist kein geschützter Begriff. Wer ihn vergibt, nach welchen Kriterien und wann, steht selten daneben, und ein Siegel aus einem alten Vergleich sagt wenig über das heute lieferbare Modell. Nützlicher als das Etikett sind zwei Dinge: nachprüfbare Normen und Erfahrungen über einen längeren Zeitraum. Genau darauf zielt dieser Fahrradpedale Klick Test.
Worauf achte ich, wenn ich Fahrradpedale Klick kaufen will?
Geh die Punkte aus dem Vergleich oben der Reihe nach durch und entscheide zuerst, welche Bauart zu deinem Einsatz passt. Erst danach lohnt der Blick auf den Preis. Die teuerste Empfehlung ist selten die richtige, wenn sie eine Eigenschaft mitbringt, die du nie nutzt.