Wer nach einem E-Mountainbike Fully Test sucht, will wissen, welches Modell zu ihm passt. Hier steht deshalb ein ehrlicher Vergleich statt einer eigenen Laborprüfung: welche Bauarten es gibt, worin sie sich unterscheiden und für wen sich der Aufpreis lohnt.
Ein vollgefedertes E-Mountainbike löst zwei Probleme gleichzeitig: Der Motor nimmt dir die Höhenmeter ab, die Federung nimmt dem Untergrund die Schläge. Bezahlt wird das mit Gewicht. Räder dieser Gattung wiegen fahrfertig meist zweiundzwanzig bis sechsundzwanzig Kilogramm, und dieses Gewicht bestimmt fast alles: wie das Rad in der Kurve liegt, wie oft du die Bremse brauchst und wie es sich anfühlt, wenn der Akku unterwegs leer wird.
Die Kaufentscheidung dreht sich deshalb nicht um die Frage, ob mehr Federweg besser ist, sondern um die Abstimmung von drei Größen aufeinander: Federweg zum Gelände, Akkukapazität zur Tourenlänge und Bremsanlage zum Systemgewicht. Wer eine dieser Größen überzieht, bekommt ein Rad, das auf dem Papier stark ist und in der Praxis nicht zu seinem Revier passt.
E-Mountainbike Fully Testsieger und Empfehlungen im Überblick
- Leistungsstarker Motor mit hohem Drehmoment: Der 250 W Motor bietet ein Drehmoment von bis zu 65 Nm. Damit meistern Sie mühelos verschiedene Terrains bei einer Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h.
- Enorme Reichweite und flexible Ladung: Der 48 V 20 Ah Akku (960 Wh) ermöglicht eine Reichweite von bis zu 150 km im Pedelec-Modus. Dank des entnehmbaren Designs lässt sich der Akku bequem zu Hause in 6–7 Stunden aufladen. (Wissenswert: Die maximale Reichweite hängt vom Gewicht, den Fahrgewohnheiten, der Temperatur und den Straßenbedingungen ab etc.)
- Intelligentes Dual-Sensorsystem: Das Bike kann zwischen Trittfrequenz- und Drehmomentsensor wechseln. Es erkennt Ihre Pedalkraft präzise, verstärkt die eigene Leistung und sorgt so für ein natürliches Fahrgefühl bei gleichzeitiger Energieersparnis.
- Maximale Sicherheit durch Hydraulikbremsen & Licht: Ausgestattet mit hydraulischen Vier-Kolben-Scheibenbremsen für extreme Stabilität. Das integrierte Lichtsystem inklusive Blinkern sorgt für eine klare Optik und hohe Sichtbarkeit im Dunkeln.
- Erstklassige MTB-Bereifung und Schaltung: Die 29 x 2,4 Zoll Reifen absorbieren Unebenheiten und bieten besten Grip. Kombiniert mit dem 8-Gang-Schaltsystem garantiert dies ein reibungsloses Fahrerlebnis auf und abseits der Straße.
- 29x2.4 Zoll Reifen, E Bike Alurahmen in sportlichem Look, nur 28.7 kg Gewicht, leistungsfähiges Elektrofahrrad mit max. Belastung von 120 kg
- Lesitungsstarker und lang anhaltender 48 V, 691.2 Wh Lithium-Ionen-Akku mit bis zu 80 km* Reichweite, semi-integriert zum leichten Entnehmen und Aufladen
- E-Mountainbike Herren 29 Zoll, mit Drehmomentsensor & Eine stabile hydraulische Scheibenbremse ist sehr wichtig für Langstreckenfahrten
- Zuverlässige 12-Gang Kettenschaltung, schnelles und präzises Schalterlebnis durch ergonomischen Schalthebel am Lenker
- Kraftvoller AEG SportDrive Mittelmotor für exzellente Performance: Das PROPHETE DICE 4.0 Full-Suspension E-MTB 27,5" ist mit einem AEG SportDrive Mittelmotor ausgestattet, der eine Leistung von 250 W und 100 Nm liefert. Der 48 V Motor sorgt für kraftvolle Unterstützung, die Sie bei steilen Anstiegen und anspruchsvollen Geländepassagen voranbringt
- Leistungsstarker Akku mit bis zu 160 km Reichweite: Der 48 V Li-Ion Akku (10 Ah, 480 Wh) versorgt das PROPHETE DICE 4.0 mit genug Energie, um bis zu 160 km weit zu fahren (je nach Fahrweise und Gelände). Dieser leistungsstarke Akku ist direkt im Rahmen integriert, was für eine optimale Gewichtsverteilung und eine hohe Stabilität sorgt
- Sportliches TFT Multifunktions-Display mit praktischer Steuerung: Das TFT Multifunktions-Display liefert Ihnen alle relevanten Fahrdaten wie Akkustand, Geschwindigkeit und Reichweite auf einen Blick. Es bietet zudem eine Schiebehilfe, die das Schieben des Bikes bei schwierigen Passagen erleichtert. Außerdem können Sie über die USB-C Ladefunktion Ihr Smartphone oder andere Geräte aufladen
- Cues 10-Gang Kettenschaltung für präzise Gangwahl: Das PROPHETE DICE 4.0 ist mit einer Shimano Cues 10-Gang Kettenschaltung ausgestattet, die Ihnen jederzeit die richtige Übersetzung für das Gelände bietet. Der Gear Sensor sorgt dafür, dass die Schaltung auch unter Belastung sanft und ohne Ruckeln erfolgt
- Vollgefedertes Design für maximalen Komfort und Kontrolle: Mit der Suntour XCM Federgabel (130 mm) und dem Suntour Edge LockOut Dämpfer bietet das PROPHETE DICE 4.0 ein hervorragendes Fahrgefühl auf unebenem Gelände. Die LockOut-Funktion ermöglicht es Ihnen, die Dämpfung je nach Bedarf anzupassen
- MOTOR: Der kraftvolle BROSE Drive S Mag Mittelmotor mit 90Nm Drehmoment unterstützt mit seinen verschiedenen Modi bei sportlichen Fahrten durchs Gelände. Die Steuerung erfolgt einfach über die Bedieneinheit am Lenker.
- BREMSE: Zuverlässige Bremsleitung auch bei höheren Geschwindigkeiten bietet die hydraulische 4-Kolben Scheibenbremse von SHIMANO
- AKKU: Der 711 Wh starke, vollintegrierte Akku überzeugt durch seine lange Laufzeit. Das Aufladen des seitlich entnehmbaren Akkus, kann sowohl am Akku selbst als auch im eingebauten Zustand am Bike erfolgen.
- SCHALTUNG: Einfaches und schnelles Schalten, durch die vorhandenen 12 Gänge, ermöglicht die besonders robuste Kettenschaltung von SRAM.
- KOMFORT: Die Rockshox Luftfedergabel bietet maximalen Komfort bei der Fahrt durch das Gelände und gleicht kleinere Unebenheiten im Untergrund mühelos aus. Das vollgefederte Mountainbike bietet maximalen Fahrspaß auch in gröberem Gelände. In Kombination mit der manuell absenkbaren Sattelstütze bietet das Bike maximalen Komfort und ermöglicht das mühelose Verstellen der Sattelhöhe auch während der Fahrt.
- 1. E‑MTB 27,5″ – 48V‑20Ah Akku, Reichweite bis 160 km Herausnehmbarer Lithium‑Ionen‑Akku für bequemes Laden im Büro oder zu Hause – ideal für Pendler und lange Strecken. Die Reichweite variiert zwischen 100 und 160 km: perfekt für Bergtouren und den täglichen Arbeitsweg, ganz ohne Reichweitenangst. E‑MTB für Damen und Herren, mit Tretunterstützung für jedes Gelände.
- 2. 250‑W‑Motor mit 80 Nm Drehmoment – meistert Steigungen bis 30° Das starke Drehmoment von 80 Nm ermöglicht müheloses Klettern an steilen Anstiegen und auf Off‑Road‑Strecken. 27,5″‑Ganzjahresreifen mit premium Profil sorgen für maximale Haftung auf Asphalt, Schotter und bei Nässe. Präzise hydraulische Scheibenbremsen gewährleisten jederzeit eine sichere und gut dosierbare Verzögerung.
- 3. 5 Tretunterstützungsstufen + reiner Elektrobetrieb Wählen Sie zwischen 5 Unterstützungsstufen oder der rein elektrischen Fahrmodus‑Option – passend für jede Fahrsituation. 9‑Gang‑Schaltung (manuell) für die ideale Übersetzung an Anstiegen und Abfahrten. Die progressive Leistungsregelung ermöglicht ein individuell anpassbares Fahrerlebnis.
- 4. Verstellbarer Rahmen und 200 kg Zuladung – geeignet für alle Körpergrößen Aluminiumrahmen, einstellbar von 165 bis 195 cm – optimal für Damen, Herren und Jugendliche. Maximale Zuladung von 200 kg, ideal für den Transport von Taschen, Ausrüstung oder Kindersitzen. Integriertes Rücklicht im Sattel für sichere Abendfahrten.
- 5. LCD‑Display und Allwetter‑Elektronik – Fahren bei jedem Wetter Wasserresistente Komponenten: Nutzen Sie das Bike auch bei Regen ohne Bedenken. LCD‑Display mit Echtzeitdaten – Geschwindigkeit, Akkustand und Distanz stets im Blick. Kontrolliertes Doppelbremsystem für optimale Sicherheit auf nassen oder rutschigen Straßen.
Was hinter den technischen Angaben steckt
Jedes E-Mountainbike, das hierzulande als Fahrrad gilt, folgt der europäischen Norm für Elektrofahrräder mit Tretunterstützung. Sie schreibt eine Nenndauerleistung von höchstens zweihundertfünfzig Watt vor und verlangt, dass die Unterstützung bei fünfundzwanzig Kilometern pro Stunde endet. Alles, was darüber hinausgeht, ist rechtlich kein Fahrrad mehr, sondern ein Kleinkraftrad mit Versicherungspflicht und eigenen Regeln auf Wegen und Trails.
Die zweihundertfünfzig Watt sagen wenig darüber aus, wie kräftig sich ein Motor anfühlt. Entscheidend ist das Drehmoment am Tretlager, üblicherweise zwischen sechzig und fünfundachtzig Newtonmetern. Es beschreibt, wie stark der Motor an steilen Rampen unterstützt, und wie stark, das hängt zusätzlich von der Unterstützungsstufe und von deiner eigenen Trittleistung ab, weil Mittelmotoren deinen Beitrag mit einem Faktor multiplizieren.
Die Akkukapazität wird in Wattstunden angegeben und ergibt sich aus Spannung mal Kapazität. Ein Akku mit sechsunddreißig Volt und vierzehn Amperestunden hat rund fünfhundert Wattstunden. Als grober Anhaltspunkt im Gelände gilt ein Verbrauch von etwa zehn bis zwanzig Wattstunden pro Kilometer, je nach Steigung, Untergrund, Fahrergewicht und Unterstützungsstufe. Aus fünfhundert Wattstunden werden damit je nach Tour dreißig oder achtzig Kilometer, und beide Zahlen sind ehrlich.
Was Federweg und Motor nicht ausgleichen
Ein verbreiteter Denkfehler ist, dass viel Federweg das Rad universell macht. Hundertsiebzig Millimeter an beiden Enden sind auf einer langen Abfahrt großartig und auf einer Forststraßenauffahrt lästig, weil das Rad wippt, flach im Lenkwinkel steht und das Vorderrad in Spitzkehren steigen will. Für die meisten Fahrer in Mittelgebirgen sind hundertdreißig bis hundertfünfzig Millimeter der bessere Kompromiss.
Der zweite Punkt betrifft die Bremse. Ein E-Fully wiegt mit Fahrer und Rucksack schnell hundert Kilogramm und mehr, und diese Masse muss auf langen Abfahrten in Wärme verwandelt werden. Deshalb sind Vierkolbenbremsen und Scheiben mit zweihundert oder zweihundertdrei Millimetern Durchmesser hier kein Luxus, sondern die Grundausstattung. Kleine Scheiben aus dem Bereich der unmotorisierten Räder überhitzen, der Druckpunkt wandert, und genau dann brauchst du sie.
Und drittens ersetzt der Motor keine Fahrtechnik. Er bringt dich mühelos an Stellen, an denen du ohne Unterstützung nach einer Stunde Auffahrt mit anderem Kopf ankommen würdest. Für das Gelände selbst gilt weiterhin, dass Schutzausrüstung und ein passender Helm dazugehören, wie der Überblick zu Protektoren fürs Mountainbike und ein gut sitzender Helm zeigen. Wo du fahren darfst und welche Regeln auf Wegen gelten, dazu informiert die Deutsche Initiative Mountainbike.
| Auslegung | Federweg und Charakter | Was es kostet | Passt zu |
|---|---|---|---|
| Trail-Fully | etwa 130 bis 150 mm, ausgewogen | an sehr groben Abfahrten am Limit | Mittelgebirge, gemischte Touren |
| Enduro-Fully | etwa 160 bis 180 mm, abfahrtsorientiert | träge bergauf, mehr Gewicht | Alpen, Bikeparks, lange Abfahrten |
| Light-E-Fully | kleinerer Motor, Akku um 400 Wh | weniger Reichweite und Schub | fitte Fahrer, natürliches Fahrgefühl |
| Hardtail mit Motor | nur vorne gefedert | weniger Traktion und Komfort bergab | Schotter, Waldwege, kleineres Budget |
| Fully ohne Motor | gleicher Federweg, rund zehn Kilo leichter | jeder Höhenmeter aus eigener Kraft | Training, kurze Runden |
Kaufkriterien mit Zahlen
Akku im Verhältnis zur Tour. Rechne mit rund fünfzehn Wattstunden pro Kilometer im welligen Gelände. Für Touren von fünfzig Kilometern mit tausend Höhenmetern brauchst du realistisch sechshundert bis siebenhundertfünfzig Wattstunden oder einen Zusatzakku. Wie Ersatzakkus einzuordnen sind, steht im Beitrag zum Ersatzakku fürs E-Bike.
Reifenbreite und Freiraum. Zwischen 2,4 und 2,6 Zoll ist der übliche Bereich. Breite Reifen mit niedrigem Druck bringen Traktion, und das schwere Rad braucht diese Traktion mehr als ein leichtes. Prüfe, wie viel Luft der Hinterbau bei vollem Einfedern lässt.
Dämpferabstimmung. Der Luftdruck richtet sich nach dem Fahrergewicht, üblich sind Werte, die etwa fünfundzwanzig bis dreißig Prozent Negativfederweg ergeben. Ohne passende Pumpe lässt sich das nicht einstellen, und die Skala einer normalen Reifenpumpe reicht dafür nicht, wie der Beitrag zur Dämpferpumpe fürs Fahrrad erklärt.
Rahmengröße und Reichweite des Sitzrohrs. Bei modernen Geometrien zählt die Reichweite mehr als die Sitzrohrlänge. Ein zu kleiner Rahmen wird bei einem schweren Rad in schnellen Passagen nervös, ein zu großer nimmt dir die Beweglichkeit hinter dem Sattel.
Antriebsart. Kettenschaltungen bieten die größte Bandbreite, Nabenschaltungen mit Riemen sind wartungsärmer und am E-MTB selten. Was für dich sinnvoll ist, ordnet der Vergleich der E-Bike-Schaltungen ein.
Wer welche Variante braucht
Für Feierabendrunden im Wald und gelegentliche Trails reicht ein Trail-Fully mit rund hundertvierzig Millimetern und einem Akku um fünfhundert Wattstunden. Wer Bikeparks und alpine Abfahrten fährt, braucht mehr Federweg, größere Bremsscheiben und einen stabileren Laufradsatz, und nimmt das Mehrgewicht in Kauf. Wer vor allem Kilometer sammelt und selbst fit ist, fährt mit einem leichten E-Fully oft zufriedener, weil sich das Rad natürlicher bewegt und in der Ebene weniger Widerstand hat.
Häufige Fragen
Wie lagere ich den Akku über den Winter? Bei Raumtemperatur, trocken und mit einem Ladestand um die Hälfte bis zwei Drittel. Vollständig geladen oder komplett leer altern Zellen schneller. Was sonst noch zur sicheren Aufbewahrung gehört, steht im Beitrag dazu, wie du dein E-Bike sicher lagerst.
Wie viele Ladezyklen hält ein Akku? Hersteller nennen meist eine Zahl an Vollzyklen, nach der noch ein bestimmter Anteil der Kapazität übrig ist. Entscheidend sind neben den Zyklen die Temperatur beim Laden und die Tiefe der Entladungen. Defekte oder alte Akkus gehören in die Sammlung, nicht in den Restmüll, wie das Umweltbundesamt zu Altbatterien darlegt.
Darf ich den Motor tunen? Nein. Mit einer Manipulation der Unterstützungsgrenze wird aus dem Fahrrad ein zulassungspflichtiges Fahrzeug, die Betriebserlaubnis entfällt und der Versicherungsschutz ist bei einem Unfall in Gefahr.
Wie oft muss die Kette getauscht werden? Deutlich häufiger als am unmotorisierten Rad, weil das Drehmoment höher ist. Miss den Verschleiß mit einer Lehre und tausche rechtzeitig, sonst nimmst du Kassette und Kettenblatt gleich mit.
Wie transportiere ich den Akku? Für den Versand gelten die Regeln für Lithiumbatterien, im Auto sollte der Akku gesichert und trocken liegen. Die europäische Batterieverordnung regelt außerdem Kennzeichnung und Rücknahme.
Lohnt sich ein Faltmodell mit Motor? Nur wenn Platz das größte Problem ist. Klappmechanismen und lange Federwege vertragen sich schlecht, wie der Überblick der faltbaren E-Mountainbikes zeigt.
Was bedeutet Testsieger bei E-Mountainbike Fully?
Testsieger ist kein geschützter Begriff. Wer ihn vergibt, nach welchen Kriterien und wann, steht selten daneben, und ein Siegel aus einem alten Vergleich sagt wenig über das heute lieferbare Modell. Nützlicher als das Etikett sind zwei Dinge: nachprüfbare Normen und Erfahrungen über einen längeren Zeitraum. Genau darauf zielt dieser E-Mountainbike Fully Test.
Worauf achte ich, wenn ich E-Mountainbike Fully kaufen will?
Geh die Punkte aus dem Vergleich oben der Reihe nach durch und entscheide zuerst, welche Bauart zu deinem Einsatz passt. Erst danach lohnt der Blick auf den Preis. Die teuerste Empfehlung ist selten die richtige, wenn sie eine Eigenschaft mitbringt, die du nie nutzt.